Archiv der Kategorie: Sonstiges

2. Challenger-Woche VFF

Hallo meine Besten 😉 …

heute, den 29.09.2014 sind wir schon bei Tag 8 angekommen…am Anfang dachte ich ja, dass schaffe ich keine zwei Wochen, aber nun geht es echt schon sehr gut und ich habe mich an die neuen Essensabläufe gewöhnt. Ich vermisse eigentlich auch nichts. Mir geht es körperlich so gut wie schon lange nicht mehr. Mein Stoffwechsel ist so gut in Gang, dass ich manchmal vor mir selbst erschrecke, aber im positiven Sinn. Ich fühle mich leicht und befreit und einfach rundum supi. Mein Körper wird sich denken „wasn´da los?“ so viele gute Sachen… Könnte mir auch vorstellen das noch länger zu machen, allerdings machen mir da wohl meine Kinder einen Strich durch die Rechnung 😦 Sie zählen schon die Tage bis es wieder „normales“ Essen gibt. Kann mir bitte jemand erklären was normales Essen ist. Wie definiert sich normales Essen??? Für mich esse ich gerade sehr normal, zwar ohne tierische Lebensmittel aber sonst? Z. B. gab es diese Woche einmal Tomatensuppe, die die ich sonst auch immer mache nur ohne Gemüsebrühe und Creme Fraiche und da verstehe ich manchmal echt die Welt nicht mehr. Wenn ich den Kindern nichts gesagt hätte dann wüssten sie noch nicht mal das sie vegan essen und somit kann ich es mir nur so erklären, dass es eine riiiiesen Kopfsache ist. Wir hatten auch Freunde zu Besuch und ich habe Zucchini-Spaghetti mit Tofubolognese und Mandelparmesan gemacht und sie waren absolut begeistert. Es schmeckt einfach alles super lecker und schreit nach mehr…und das ganz ohne Geschmacksverstärker. Mein Waage macht auch Purzelbäume und ich gehe gespannt in die nächste Woche…

Und das gab es diese Woche so:

FRÜHSTÜCK:

Zum Frühstück muss ich gar nicht viel sagen. Ich bin meinem Motto einfach treu geblieben und habe immer brav mein Müsli mit Amaranth-Poppkorn, Agavendicksaft, Zimt, Hafermilch und frischem Obst gegessen.

MITTAGESSEN/ABENDESSEN:

Mein absooooooluter Favorit diese Woche war der Quinoa-Salat to go…wenn ich daran denke läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Wer kein Quinoa kennt, unbedingt mal ausprobieren. Im Salat waren unter anderem Erbsen, Brokkoli, Karotten, Minze, Limettensaft und Chili….YUMMY!!!

Ansonsten gab es Salat mit I love salad Dressing, wie oben schon erwähnt Zucchini-Bolognese, Tomatensuppe, Zucchini-Bandnudeln mit Tomaten-Paprika Sosse, gefüllte Auberginen und Ofengemüse mit Soja-Dip. Es war wieder nichts dabei was mir nicht geschmeckt hätte. Wenn ich aber eines wählen müsste würde ich mich wahrscheinlich für den Salat entscheiden, da mache ich besseren 😉

Ansonsten gab es als „Abendbrot“ wie auch schon letzte Woche schon immer fein Obst mit Sojajoghurt.

Hier ein paar Eindrücke:

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NASCHI:

Genascht habe ich diese Woche nicht wirklich…es gab zwischendurch wie immer einen Apfel oder mal ein paar Trauben…aber selbst auf Bananenchips und Nussmus konnte ich gut verzichten.

GETRÄNKE:

Tee, Tee, Tee und nochmals Tee, Wasser (auch mal mit einem spritzer Zitrone), meinen morgendlichen Matcha-Shake.

SPORT:

Eigentlich wollte ich ja mindestens zweimal in der Woche zum Nordic-Walking, aber das schaffe ich einfach zeitlich nicht 😦 Aber immerhin habe ich es einmal geschafft und zwar ganze 6,1 km 🙂 Ich muss mir auch unbedingt wieder einen neuen ZUMBA-Kurs suchen…das schreibe ich gleich auf die To-Do-Liste!

VERÄNDERUNGEN:

Meine Veränderungen habe ich euch ja eigentlich schon ganz am Anfang geschrieben. Mir geht es super, ich fühle mich leicht und zufrieden, Stoffwechsel ist super in Gang, bin nicht mehr müde, habe keine Heißhunger-Attacken, alles PRIMA !!!

Auf die nächste Woche…

Eure Stephi

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1. Challenger-Woche VFF

 

Halli Hallo Ihr Lieben…

FIT FIT FIT…aber wirklich. Die erste Challenger-Woche ist geschafft und ich muss sagen ich bin super begeistert und es fällt mir überhaupt nicht schwer auf Fleisch, Fisch, Käse usw. zu verzichten. Diese Challenge ist ja quasi die „Königsdisziplin“ im veganen Essen. Denn hier wird bewusst auch auf jegliche Weißmehlprodukte und Zucker verzichtet. Es soll nicht „nur“ vegan sondern auch bewusst gegessen werden, d. h. keine Geschmacksverstärker, Instantprodukte oder ähnliches. Das klappt auch erstaunlich gut und ich musste mich so gar nicht durch die erste Woche kämpfen. Ich durfte viele neue Produkte und Gerichte kennenlernen und muss durch die Bank weg sagen, dass mich kein Gericht enttäuscht hat. Es schmeckt alles sehr lecker und die Zubereitung ist sehr einfach. ABER: es ist sehr sehr zeitaufwändig. Ich muss viel vorkochen und auch ein bissl Rücksicht auf die Kinder nehmen, die doch des Öfteren die Nase rümpfen da es nun mal extrem gemüselastig ist 😉

Was sagte meine kleine Maus (9) am Samstag als wir beim Einkaufen beim großen „goldenen M“ vorbeikamen: „Mama können wir nicht schnell mal sowas richtig unveganes ungesundes essen, Biiiiiitttteee?“

Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte, denn eigentlich ist es traurig das die Kids so scharf auf diesen „Fraß“ (ich geh nicht gern zum goldenen M) sind, anstatt herzhaft in einen Apfel zu beißen?

Wir essen eigentlich sonst auch sehr gesund und achten schon auf ein abwechslungsreiches Essen, aber das hat mir wirklich zu Denken gegeben, wie beeinflusst wir und vor allem die Kinder eigentlich sind…

Nun aber mal zum Essen:

FRÜHSTÜCK:

Mein Frühstück ist eigentlich nicht wirklich abwechslungsreich, aber ich mag es super gern so (frühstücke sonst auch immer Müsli-das ungesunde mit den Rosinen, Crunch, usw.). Ich esse meistens ein „Basis-Müsli“ ohne Zuckerzusätze mit Hafermilch, Amaranth-Poppkorn, Zimt, Agavendicksaft und frischem Obst. Das Obst wechsele ich immer mal von Banane, Trauben, Apfel, Himbeeren…was es gerade so gibt.

Am Wochenende habe ich den Amaranth-Popp mit Himbeeren und Kokosflocken gegessen…war super super super lecker und wird auf jeden Fall wieder gemacht. Allerdings ist er nicht so schnell zubereitet wie mein Müsli, daher wird es solche Dinge wohl nur am Wochenende geben, aber das ist OK.

Hirsebrei mit Pflaumen und Zimt (im Buch ist es mit Apfel-aber der wurde mir einfach geklaut *zzz*) stand auch schon auf dem Frühstückstisch. Die Kids fanden ihn auch sehr lecker.

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MITTAGESSEN/ABENDESSEN:

Durch meine unterschiedlichen Arbeitszeiten (Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit) gestalteten sich die Hauptmahlzeiten immer etwas unterschiedlich. An meinen langen Arbeitstagen habe ich meist etwas „vorgekochtes“ dabei. Anders geht das leider nicht, da es im Buch „Stufe 1 und 2“ Gerichte gibt und man Abends auf Stufe 2 Gerichte verzichten soll. Somit muss es dann Mittags doch etwas reichhaltiges sein und so gab es diese Woche zweimal den „Spartaner Hise mit viel Gemüse und Sprossen“. Hab ich einfach vorkochen können und hatte an meinen langen Tagen was feines im Bauch 😉

Ansonsten habe ich die restliche Woche frisch Mittags zuhause gekocht:

Es gab Kürbis/Paprika-Ofengemüse mit Kokostofu, Moussaka-Reloaded, Blumenkohl mit Erdnusscrunch, Zucchini-Spaghetti Carbonara, Orangen-Quinoa mit Safranblattspinat und Weiße Bohnen.

Gleich am Montag kam die erste Herausforderung, denn meine Mama hatte Geburtstag und es gab „nichts“ für mich. Also hab ich schnell drei vegane Dips gemacht, ein wenig Rohkost dazu geschnippelt und habe mir mein Essen mitgebracht 😉 hat auch supi funktioniert.

Allerdings war der Sonntag eine größere Herausforderung und leider ein „fremdgehen“. Wir waren im Restaurant zum Essen eingeladen und es gab wirklich NICHTS! Eigentlich sehr traurig, aber auf dem Lande wohl normal…also musste ich auf vegetarisch umstellen und habe Gemüsemaultaschen mit Salat gegessen. Es war OK, aber enttäuscht war ich irgendwie trotzdem.

Vielleicht sollte ich über eine Eröffnung eines veganen Restaurants nachdenken 🙂

Zum Abendessen gab es eigentlich immer nichts spektakuläres. Im Buch kocht Attila ja meist zweimal täglich. Das ist für mich aber zeitlich leider so überhaupt nicht umsetzbar. Deshalb gibt es Abends meist Obst mit Soja-Joghurt oder nur Soja-Joghurt und damit fahre ich auch wirklich gut und es reicht mir auch.

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NASCHI:

Bananenchips…wenn ich wirklich mal Lust auf was „Süßes“ hatte hab ich einfach ein paar Bananenchips gesnackt oder mal den Löffel ins Nussmus getaucht 😉

Zwischendurch gab es meist immer nen Apfel (das esse ich sonst auch) und bisher vermisse ich nichts…noch nicht einmal die Schokolade!!!

GETRÄNKE:

Auf Kaffee, Säfte, Alkohol wird komplett verzichtet! Dafür gab es jeden Morgen einen Matcha-Shake und ansonsten viel Tee und Wasser.

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SPORT:

Sportlich war nicht ganz so wie gewünscht. Ich habe es leider nur einmal geschafft zum Nordic-Walking (4,8 km) und einen 1 1/2 stündigen Spaziergang gemacht. Zählt eigentlich 3-stündiges Putzen auch als Sport 😉 ???

VERÄNDERUNGEN:

Jaaaaa…die merke ich! Ich fühle mich fit, nicht mehr so müde und träge und die Waage bewegt sich natürlich auch schon. Wie im Buch empfohlen habe ich mich natürlich vorher fein gewogen und abgemessen (Fotos habe ich keine gemacht) und werde erst ganz am Ende über die Ergebnisse berichten 😉

Ich bin gespannt wie die nächste Woche verläuft und hoffe auf einen positiven Post (für Euch in ca. einer Woche).

Bis dann

Eure Stephi


Vegan for fit – Ein Selbstversuch ;-)

Hallo mein Lieben…sehr lange schon nichts mehr von einander gehört.

Leider ist es zur Zeit so, dass ich aufgrund einem sehr ausgefüllten Privatleben kaum zum Lesen komme. Wenn ich ehrlich bin sogar gar nicht 😦 ich vermisse aber auch nichts. Ich höre nach wie vor z. B. beim Bügeln meine Hörbücher und bin dann doch nicht ganz „draußen“.

Aktuell höre ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ … dem kann ich nur zustimmen. Das ist es leider wirklich !!!

Und so kommt man einfach ins grübeln, ob die Art und Weise wie man „ißt auch ist“ und ob das was man Tag für Tag so konsumiert auch das Richtige ist?!

Heute ist der 19.09.2014 und ihr werdet diesen Blogpost wohl erst eine  Tage später zu lesen bekommen 😉 denn ich habe mich in den letzten zwei Wochen viel im Netz zu veganer/vegetarischer Ernährung belesen und dabei, wie soll es auch anders sein, das Buch von Attila Hildmann „Vegan for fit“ gefunden. Aus welchem Grund auch immer hat es mich sofort in den Bann gezogen und ich habe wirklich viel darüber gesehen und gelesen und dann ganz frech bei Facebook gefragt ob nicht jemand das Buch hat und wenn ja, ob er es mir mal ausborgen kann, da ich ja noch überhaupt nicht weiß, ob das was für mich ist.

Vegan for fit 003Gesagt, getan…4 Tage später hielt ich das Buch in Händen und aufgrund meines Blogpost kamen auch viele nette Gespräche in Gang. Vom aboluten pro bis auch contra kamen gleich super viele Nachrichten und Kommentare und ich war überrascht wie viele die Challenge schon mitgemacht haben.

Nun habe mich mich bis heute gut in das Buch eingelesen und die ganze Woche schon testweise vegane Dinge (Müsli, gepopptes Amaranth, Hafermilch, viel Obst und Gemüse) ausprobiert…

Und heute habe ich dann den großen Einkauf geplant. Denn gute Planung ist das A und O 🙂

Vegan for fit 001Und wie ich bei meinem Einkauf festgestellt habe, finden sich super viele Produkte auch in den Regalen von Aldi (Süd) wie z. B. Nüsse, Tofu und natürlich Gemüse und Obst. Für den Rest habe ich mir extra ein Liste für den Bio-Dealer geschrieben und habe auch dort bekommen. Nun zu der Frage, die die meisten interessiert…die Kosten. Jaaaaa ich habe heute für einen Wocheneinkauf rund 130.00 € ausgegeben. Allerdings war da wirklich ALLES mit dabei…die ganzen Grundnahrungsmittel wie Amaranth, Hirse, Safranfäden, Agavendicksaft usw. über Toilettenpapier und Gummibärchen für die Kids. Ich denke die kommenden Einkäufe werden wieder bei ca. 100-110,00 € liegen, dass hab ich sonst eingentlich auch immer.

So: Und morgen geht es los…eigentlich schon ein bisschen heute. Wir haben nämlich gleich mal die „Zucchini-Spaghetti mit Tofu-Bolognese und Mandel-Parmesan“ ausprobiert und wir waren super begeistert. Die Zucchini-Spaghetti habe ich mit dem GEFU-Schneider hergestellt und ging ratzi-fatzi 😉

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Und ab morgen beginnt sozusagen dann der 1. Challenger-Tag und ich bin wirklich gespannt ob ich das 30 Tage aushalte (bin schon glücklich wenn ich die Hälfte schaffe!). Meine kleine feine Familie hat sich sogar bereit erklärt die veganen Hauptmahlzeiten mitzuessen, was mich super freut. Geteiltes Leid ist halbes Leid, aber irgendwie habe ich gar nicht das Gefühl das es leidig wird 😉

Jeden Tag werde ich es wohl nicht schaffen einen Blogpost zu verfassen, aber ich werde mich bemühen immer ein wöchentliches Update zu geben, auch wenn es eine Niederlage geben sollte … nun gehe ich voll motiviert ran…sage: TSCHAAAKKKAAA und hoffe das ich die 30 Tage durchhalte.

Auf geht´s….

Eure Stephi


Eine handvoll Worte von Jojo Moyes (Hörbuch(nicht)tipp)

 1960. Jennifer Stirling könnte so glücklich sein, denn sie führt ein nahezu perfektes Leben, in einem tollen Haus mit einem tollen Mann. Doch sie liebt ihn nicht, ihr Herz gehört jemand anderem, der von ihr verlangt ihr jetzige Leben aufzugeben und mit ihm glücklich zu werden. Zeitsprung: 2003. Journalistin Ellie Haworth ist glücklich in ihrem Beruf, denn sie arbeitet bei einer der angesagtesten Zeitungen Londons. Privat sieht es für sie jedoch nicht ganz so rosig aus, denn den Mann, den sie liebt ist verheiratet. Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände in dem ein unbekannter Absender eine Dame bittet alles für ihn aufzugeben. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie tief bewegt. Was ist aus dieser Liebe geworden? Leben sie noch heute? Sind sie zusammen oder getrennt? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer, eine Frau die fast alles verloren hat…

Das sage ich dazu:

Wie sehr habe ich mich auf dieses (Hör)buch gefreut. Nachdem „Ein ganzes halbes Jahr“ letztes Jahr mein absolutes Lesehighlight war habe ich natürlich schon auf etwas Neues von Jojo Moyes gewartet und als ich so in den Hörbüchern gestöbert habe, bin ich auf „Eine handvoll Worte“ gestoßen und habe es mir sofort vorbestellt. Nachdem ich es dann endlich „greifbar“ in Händen hielt war es keine Frage es sofort zu hören. Allerdings hat sich schon nach den ersten zwei Stunden herauskristallisiert, dass dieses Buch wohl nicht meinen Geschmack treffen wird. So langatmig wie es mir von Anfang an vorkam, zog es sich leider bis zum Schluss. Für mich war dieses Hörbuch leider so überhaupt nichts, was nicht mal an der Sprecherin lag, sondern einfach an der super einschläfernden Geschichte. Sorry Jojo Moyes…aber das war leider nichts (jedenfalls für mich). Wäre schön mal von jemand anderem zu hören, was er zu diesem Buch sagt. Abschließend muss ich noch sagen, dass ich das Buch in voller Länge und nicht ungekürzt gehört habe.

Meine Wertung:

★★ von 5

 Hörbuch von Audible über Amazong für 14,99 €

(ISBN: 978-3499267765 )


2013 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2013 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 11.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 4 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


Sterbestunde von Michael Hübner

Was ist denn schon ein Menschenleben?

Ein Altenheim hält die Polizei in Koblenz auf trapp. Komissar Sven Becker stößt nach einem Autounfall, bei dem ein Pfleger getötet wird, auf seltsame Details die in Verbindung mit dem Altenheim stehen. Während den Ermittlungen werden in einer Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin HIV-resistente Zellen entdeckt und noch bevor die Heimleitung zur Verantwortung gezogen werden kann, ist diese verschwunden. So fängt die ganze Ermittlungsarbeit für Sven Becker an und er hat noch keine Ahnung mit welchen Gegnern er es hier zu tun haben wird…

Das sage ich dazu:

Puuuuhhhhh ein heißes heißes Thema und wirklich eine super gute und gar nicht abwegige Idee dachte ich mir immer und immer wieder beim Lesen dieses Buches. Für mich war es fast unfassbar mit welchen Mitteln und Methoden hier vorgegangen wird. Diese Buch wäre eine super Sonntag-Abend-Tatort-Vorlage, wenn doch etwas arg blutig. Für zartbeseite Leser muss ich hier wohl leider wieder abraten, aber für meinen Lesegeschmack absolut ertragbar. Was mir hier sehr gut gefallen hat war die echt geniale Story um die ganzen vielen Leichen in diesem Buch. Michael Hübner hat mit Sterbestunde seinem ersten Roman nochmal ein Krönchen aufgesetzt und ich bin gespannt was sein drittes Buch für mich bereit hält. Eins ist jedenfalls klar, langweilig wird es bestimmt nicht.

Meine Wertung:
★★★★ von 5 

 Erschienen bei Goldmann für 8,99 €

(ISBN: 978-3442474189)


Facebookurlaub (Ein Selbstversuch)

Waaaaaas Du bist nicht mehr bei Facebook??? WARUM?

Ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz seit Anfang November hören musste. Alleine die Tatsache, dass ich mein Posting auf meiner Pinnwand selbst nicht mehr finden kann, bestätigt eigentlich meine Entscheidung!

Wie Du bist nicht mehr bei Facebook? Willst Du nicht mehr auf dem Laufenden sein? Du verpasst doch alles! Ist was passiert? Wurdest Du gemobbt? Oder sogar bedroht?

Ja dies ist nur ein kleiner Auszug aus vielen Fragen die mir gestellt wurden. Und meine Antwort war einfach und für viele  langweilig, aber für mich sehr wichtig:

ICH MÖCHTE NICHT MEHR ZUGEMÜLLT WERDEN !

FÜR MICH IST FACEBOOK EINFACH NUR STRESS !

Wie seht ihr das?

Habt ihr Euch nicht auch schon oft gefragt ob es wirklich nötig ist der gesamten Facebookwelt mitzuteilen, dass Dir gerade der super leckere Schokoladenkuchen im Ofen verbrannt ist, Deine Mama ihr Auto geschrottet hat oder ihr heute schlechten Stuhlgang hattet…am besten postet man gleich noch ein feines Foto dazu und erhofft sich davon was?

Sagt es mir?! Was bringt das eigentlich alles? Ist das gesund?

Leben wir alle in einer Welt die nur noch davon lebt sich gegenseitig zu präsentieren, beneiden und bemitleiden? Irgendwie kann es das doch nicht gewesen sein oder? Jeder will am meisten posten…ein unaufhaltsamer Wettbewerb in meinen Augen.

Ich verstehe selbstverständlich Firmen, die Facebook als geniale und vor allem kostenfreie Werbeplattform nutzen können (ich selbst mache ja auch immer mal Werbung für meinen Blog 😉 ). Das kann ich alles auch noch ganz gut nachvollziehen. Es ist für mich auch völlig in Ordnung „informative Inhalte“ zu teilen oder abrufen zu können. Aber wer wann wo auf dem Klo sitzt oder etwa im Krankenhaus liegt finde ich einfach nur noch traurig.

Wo ist denn im heutigen Zeitalter der Kommunikation die Kommunikation geblieben?

Kann es wirklich wahr sein, dass nur noch über Maus und Tastatur miteinander gesprochen wird. Wo sind die Fotoalben die man sich gemeinsam bei einem schönen Abend anschaut und vielleicht was leckeres dazu isst und ein Glas Wein genießt? Ich meine so richtig zuhause von Mensch zu Mensch und nicht Online?

Gegen Ende des letzten Jahres war ich zunehmend müder und müder. Ich hatte das Gefühl keine Zeit mehr zu haben und nur noch zu hetzen. Ich habe mir ernsthafte Gedanken darüber gemacht, wie ich mein Leben enstressen kann. Und das erste was mir in den Kopf gekommen ist war: Facebook aus meinem Alltag zu streichen. Ich war wirklich viel bei Facebook und auch voll diesem „oh Gott einen Tag mal nicht geschaut, was gibt es denn Wichtiges Wahn“ verfallen. Facebook war mein täglicher Begleiter, aber vor allem mein Zeiträuber.

Ich habe mir gesagt eben ist Schluss ich bin nicht mehr dort. Und im gleichen Moment wurde mir bewusst, dass dies gar nicht so einfach ist. Freunde, Gruppen, Bücherkollegen…einfach so viele Menschen mit denen ich dachte immer zu kommunizieren und mich auszutauschen (zu müssen). Menschen die mir wichtig sind. Mir wurde bewusst, dass mich Facebook schon viel zu sehr eingebunden hat. Von einigen habe ich nicht einmal die Anschrift. Geschweige denn Sie von mir eine Telefonnummer oder Emailadresse.

Ja es war gar nicht so einfach sich „loszureißen“…aber es ist mir gelungen. Und ihr glaubt gar nicht wie gut das tut.

RUHE und den KOPF FREI zu haben, wieder KREATIV zu sein und sich nur noch mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen.

Ich bin in allem rundum zufriedener, ruhiger, ausgeglichener und kann nun hin und wieder mal bei Facebook reinschauen ohne diesen Druck zu haben. Einfach herrlich…ich bin ja nicht komplett gegen solche sozialen Plattformen, ich meine nur, es sollte alles in einem gesunden Maß bleiben. Wenn ich unterwegs bin und sehe Menschen in Cafés gemeinsam sitzen und alle tippen auf ihrem Smartphones herum anstatt miteinder zu sprechen finde ich das nämlich sehr schade…

Fazit: Der Facebookurlaub hat mir gut getan, ich habe wieder eine klare Sicht auf das Wesentliche und bleibe Facebook trotzdem treu, denn als Mama muss man ja mit der Zeit gehen 😉 allerdings in Maßen !!! 

Macht doch auch mal Facebookurlaub und schaut was sich so verändert…

und weil ich ein „böses Mädchen“ bin werde ich diesen Beitrag jetzt fein bei Facebook posten :-p

Ich freue mich von Euch zu hören…

Bis dahin viele liebe Grüße von Eurer Stephi